Fruchtiges Sorbet im Glas mit einer gefrorenen Beere

Warum Tiefkühlkost?

Unsere Produkte werden durch Tiefkühlen haltbar gemacht.
Das hat viele Vorteile und ist oft sogar die gesündere und nachhaltigere Alternative.

Tiefkühlprodukte haben immer Saison.

Obst und Gemüse wird zur Saison geerntet und gefroren. Anschließend ist es lange haltbar und kann bedenkenlos, egal zu welcher Jahreszeit, verspeist werden. Das kann nachhaltiger sein als der Kauf von frischen Rohwaren, die aus der ganzen Welt bis zu uns transportiert werden.

Tiefkühlkost ist frisch und vitaminreich.

Beim Tieffrieren werden die Lebensmittel bei mindestens -40°C schockgefroren. So bleiben Vitamine und Nährstoffe bestens erhalten.

Tiefkühlkost ist lange haltbar.

Tiefkühlkost ist bis zu zwei Jahre (und oft auch unbedenklich darüber hinaus) haltbar. Der Geschmack wird bewahrt und Konservierungsstoffe sind überflüssig.

Tiefkühlprodukte verringern Lebensmittelverschwendung.

Rohwaren für die Tiefkühlverarbeitung werden zum natürlichen Reifezeitpunkt geerntet. Sie müssen nicht nachreifen. Im Vergleich zu frischen Lebensmitteln wird auf dem Weg von der Ernte bis zum Endverbraucher kaum etwas weggeworfen. Zu Hause können wir Tiefkühlprodukte bedarfsgerecht portionieren und Restmengen zurück ins Eisfach legen. Tiefkühlprodukte verderben nicht und es werden dadurch weniger Lebensmittel verschwendet.

Eisbär mit einem Eimer Fische: Frisch gefischt

Tiefkühlprodukte werden Energie-effizient hergestellt.

Illustration eines schlafenden Eisbären.

Beim Tieffrieren werden große Mengen mit hoch technisierten Maschinen verarbeitet, was den Kochprozess effizienter und energiesparender macht als das Verarbeiten von Kleinstmengen im Privathaushalt. In vielen Produktionsstätten werden zudem Wärmerückgewinnungssysteme eingesetzt, wodurch die verbrauchte Energie beispielsweise zum Heizen erneut verwendet werden kann.

Tiefkühlprodukte sind im Vergleich nicht klimaschädlicher.

Herstellung, Lagerung und Transport von Tiefkühlprodukten sind mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Die CO2-Emissionen von Tiefkühlprodukten liegen etwa auf gleichem Niveau mit denen anderer Methoden der Haltbarmachung wie Dose, Glas oder Selbstkochen. Wenn Ökostrom verwendet wird, sogar darunter. Das belegt eine Studie des Freiburger Öko-Instituts aus dem Jahr 2012.

Beispiele

Erbsen, tiefgefroren: 1,2 kg CO2-eq / kg 
Erbsen im Glas/Dose: 1,7 kg CO2-eq / kg

Gleiches gilt auch für TK-Pizza, die einen sehr ähnlichen Verbrauch wie gekühlte oder selbst zubereitete Pizza hat.

Beim Fertiggericht Hühnerfrikassee fällt der CO2-Ausstoß sogar etwas geringer aus als bei eigener Zubereitung:
Hühnerfrikassee, tiefgefroren: 2,24 kg CO2-eq / kg
selbst zubereitet: 2,37 kg CO2-eq / kg

(Quellen: ifeu Institut für Energie- und Umweltforschung; www.geo.de)