Illustration eines Eisbären mit Herz

Klima-Bewusstsein und Nachhaltigkeit

Wir sind Mitgestalter einer neuen Wirtschaftsethik und richten unser Handeln an den Werten Nachhaltigkeit und gesunde Entwicklung für Mensch, Tier und Natur aus. Ökofrost vertreibt bio-zertifizierte Lebensmittel, die strengen Kontrollen unterliegen. Denn ökologische Landwirtschaft und Produktion sind für uns aktuell die beste Option für eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Zusätzlich bieten wir nachhaltig gefangenen Wildfisch an, der vom Anbauverband Naturland nach anspruchsvollen Kriterien zertifiziert ist.

Illustration eines Eisbären mit einer Weltkugel

Vermeiden

Für uns ist es seit Bestehen unseres Unternehmens selbstverständlich, den Verbrauch von Ressourcen so gering wie möglich zu halten und ihn auf allen Stationen der Wertschöpfungskette zu reduzieren und zu optimieren. Das heißt konkret:

Unternehmen:

  • Ökostrom für den Bürobetrieb
  • Mobilitätsregeln für Mitarbeitende: Geschäftsreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Bahnfahrt vor Flugreise; keine Inlandsflüge; wenn möglich Video-Konferenzen; umweltschonendere Gas-Fahrzeuge als Dienstwagen
  • nachhaltige Finanzverwaltung mit der ersten sozialen und ökologischen Bank
  • umweltfreundlichere Verpackungslösungen: z.B. kompostierbare Eisbecher, Pizzakarton aus 100% Altpapier, recycelte Plastikverpackungen
  • Herkunft unserer Produkte: z.B. Fleisch vorwiegend von deutschen Erzeugern, Pizza aus Berlin
Illsutration eines Büros bei Ökofrost mit Anmerkungen wie Bio-Lebensmittel während der Arbeitszeit, Ökostrom oder lautloser Computer

Produkte:

  • Biopolar Pizzen: Abwärmenutzung zur Erwärmung des Leitungswassers
  • Biopolar Lagondas: Produktion zum Teil mit eigenem Solarstrom
  • BioCool Fertiggerichte: Produktion mit Ökostrom
  • Wildzeit Fisch: moderne, energieeffiziente Schiffe mit geringerem Treibstoffverbrauch
Fischkutter in der Abendsonne
Bildrechte: Kutterfisch

Tiefkühlen und Klima

Herstellung, Lagerung und Transport von Tiefkühlprodukten sind mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Im Vergleich zu anderen Formen der Haltbarmachung wie Konserve oder Glas sind die Treibhausgasemissionen auf ähnlichem Niveau.

Mehr dazu finden Sie hier.

Kompensieren

An erster Stelle steht für uns, bei sämtlichen Prozessen darauf zu achten, dass wir möglichst wenig Energie und Ressourcen verbrauchen. Wir selbst verursachen Treibhausgasemissionen bei unseren unternehmerischen Aktivitäten (Bürobetrieb, Dienstreisen, usw.); unsere Partnerbetriebe bei der Herstellung der Produkte für unsere drei Marken. Diese Emissionen lassen wir durch die unabhängige Klimaschutzagentur natureOffice errechnen. Die Ergebnisse von Nature Office nutzen wir, um unsere Prozesse weiter zu optimieren. Was wir nicht vermeiden können, kompensieren wir und investieren damit in Klimaschutz-Projekte, die CO2 einsparen.

It´s complicated

Das Kompensieren ist kompliziert: Man schätzt seine Emissionen für ein Jahr im Voraus und kauft vorab Zertifikate von Kompensations-Projekten für den berechneten CO2-Ausstoß. Nach Abschluss des Jahres erfolgt die endgültige Abrechnung und man bessert nach, falls nötig. Wir sind uns bewusst, dass der Zertifikate-Handel und seine Markt-Mechanismen Schwachstellen haben und teilweise kritisch betrachtet werden. Seit 2021 beschäftigen wir uns intensiv mit der Thematik, lernen dazu und bessern bei unserer Klimastrategie nach.

2021 und 2022

Für die Jahre 2021 und 2022 haben wir die CO2-Emissionen unseres Bürobetriebes und für den kompletten Produktzyklus all unserer Marken-Produkte entlang der gesamten Lieferkette von der Herstellung, sogar bis hin zur Zubereitung durch die Verbraucher:innen, durch Emissions-Zertifikate kompensiert. Das ist die Maximal-Lösung, auf Produktseite geht nicht mehr.

CO2 Footprint 2022 (in t CO2-eq)

Bürobetrieb & Aktivtäten70 t CO2-eq
Wildzeit Produkte97 t CO2-eq
Biopolar Produkte2262 t CO2-eq
BioCool Produkte1368  t CO2-eq
Gesamtemission:3797 t CO2-eq

Projekte

Bildrechte: natureOffice
Für Mensch und Klima – Projekt Togo

Aufforstung und soziale Infrastruktur im westafrikanischen Togo

  • Aufforstung des Naturwaldes vor Ort
  • Aufbau eines Schul- und Ausbildungszentrums
  • Lokale Wasser- und Energieversorgung
  • Schaffung von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft durch Imkerei, Schafzucht und Fruchtverarbeitung
  • Aufbau von Frauen-Kooperativen

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Fluss in Uganda
Bildrechte: natureOffice
Saubere Energie aus Wasserkraft – Projekt Uganda
  • Wasserkraft aus einem Kraftwerk am Fluss Victoria-Nil
  • Mit einer Kapazität von 250 Megawatt (340.000 PS) eines der stärksten Wasserkraftwerke Ugandas
  • Zertifiziert durch den TÜV Rheinland

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Francis-Turbine für Wasserkraft
Wasserkraft – Projekt Indien
  • Im Bundesstaat Karnataka im Südwesten Indiens
  • Strom durch den Einsatz horizontaler Francis-Turbinen am Fluss Kemphole
  • Beitrag zur Deckung des Strombedarfes der südlichen Region Indiens

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Pflanzensetzlinge für ein Auffortsungsprojekt
Bildrechte: natureOffice
Aufforstung – Projekt Uruguay
  • Plantagen-Aufforstung von Böden, die durch Rinderzucht ausgelaugt wurden
  • nachhaltige Holzproduktion für nachhaltige Landentwicklung